
Wenn im Bereich „Erweitert“ der Einstellungen die Option „Erweiterte Werkzeuge einblenden“ ausgewählt ist, kannst du auf die Spur „Beat-Mapping“ zugreifen. Mit Beat-Mapping kannst du Noten, die keinem strikten Tempo folgen, Beats im Lineal zuweisen. Wenn du das Projekt wiedergibst, wird das Projekttempo so angepasst, dass die Noten mit Beat-Mapping an den Beats im Lineal ausgerichtet werden.
Beat-Mapping wird für folgende Zwecke verwendet:
Der Metronomklick gibt das mit Beat-Mapping geänderte Tempo an, wenn du später Aufnahmen machst.
Du kannst Quantisierungsfunktionen auf neu aufgenommene Regionen anwenden.
Loops passen ihr Zeitverhalten an das mit Beat-Mapping geänderte Tempo an.
Das Zeitverhalten von MIDI-Regionen, die mit dem durch Beat-Mapping vorgegebenen Tempo aufgenommen werden, wird auf musikalisch sinnvolle Weise im Notationseditor dargestellt.
MIDI-Regionen, die nachträglich mithilfe von Step-Input erzeugt wurden, folgen dem Tempo aus dem Beat-Mapping, was zu einem natürlicheren und weniger mechanischem Rhythmus führt.
Beat-Mapping umfasst zwei Schritte: Zuerst verbinde Noten grafisch mit Linealpositionen in der Spur „Beat-Mapping“. Ein Tempowechsel-Event wird an jeder dieser Linealpositionen eingefügt, sodass die Noten an musikalisch sinnvollen Zeitpositionen im Lineal ausgerichtet werden, obwohl ihre absolute Zeitposition unverändert bleibt. Ein Projekt mit Beat-Mapping behält alle Tempovariationen der Originalaufnahme bei.
Da mit Beat-Mapping Änderungen in der Tempospur erzeugt werden können (wobei vorhandene Tempowechsel geändert oder neue Tempowechsel erzeugt werden können), solltest du Änderungen in der Tempospur vermeiden, nachdem du Beat-Mapping-Funktionen verwendet hast. Dadurch wird das Zeitverhalten unterdrückt, das aus den Beat-Mapping-Funktionen abgeleitet wird.

Im oberen Abschnitt der Spur „Beat-Mapping“ zeigt ein Lineal dieselben Zeiteinteilungen (Takte, Beats und Rasterwerte) wie in der LCD an (und hängt auch von der aktuellen Zoomstufe ab).
Die folgenden Abschnitte beschreiben das Beat-Mapping im Bereich „Spuren“. Beat-Mapping ist auch im Pianorolleneditor, im Notationseditor und im Schritteditor verfügbar. Beim Arbeiten in diesen Editoren kannst du die zugehörigen Noten (mit Beat-Mapping) bei der Arbeit anzeigen, was deinen Workflow beschleunigen kann.
Führe einen der folgenden Schritte aus:
Wähle „Spur“ > „Globale Spuren“ > „Globale Spuren einblenden“ oder verwende den Tastaturkurzbefehl für „Globale Spuren ein-/ausblenden“: Taste „G“.
Klicke auf die Taste „Globale Spuren“
. Im Bereich „Spuren“ wird die Taste „Globale Spuren“ über den Spur-Headern angezeigt; in den Editoren wird sie auf der linken Seite des Editors angezeigt.
Klicke bei gedrückter Taste „ctrl“ auf eine beliebige Stelle im Header-Bereich der globalen Spuren und wähle dann „Beat-Mapping einblenden“ im angezeigten Dialogfenster aus.